Emile Zola (1840 - 1902): Der experimentelle Roman:
---> in Anlehnung an Claude Bernard, Einführung in die experimentelle Medizin (1865), an die Theorie von Hypolite Taine, daß der Mensch konstituiert wird durch race (Vererbung) - milieu (Umwelt) - moment (hist. Augenblick),
an Charles Darwins Evolutionstheorie sowie an den Positivismus von Auguste Comte: Nicht nur die Naturwissenschaft, sondern auch die Literatur hat ein Fundament, das auf wissenschaftlichen Vorstellungen aufbaut: eine mechanisch-materialistischen Methode mit deterministischer Grundlage, d.h. aufbauend auf der Annahme, daß aus gegebenen Daten ein exakt vorhersehbares Ergebnis vorausgesehen werden kann.
Nach dieser Theorie "hat der Romanschriftsteller,
wie ein Naturwissenschaftler oder Mediziner, mit strengster Objektivität
die Auswirkungen durch Vererbung oder Veranlagung hervorgerufener
krankhafter Einzelfälle im sozialen Organismus im literarischen
Experiment zu erforschen und darzustellen, um dadurch Gesetzgebern
und Politikern zu helfen, die zu erwartenden sozialen Schäden
zu vermeiden." Das dem Wissenschaftler vergleichbare Werk
des Autors "reiht sich damit ein in das große Ringen
des Jahrhunderts um Fortschritt und Wahrheit."
Die Familie Rougon-Macquart.
Die Natur- und Sozialgeschichte einer Familie unter dem Zweiten
Kaiserreich. Romanzyklus in 20 Bänden, erschienen zwischen
1871 und 1893.
"Wie die Vertreter der herrschenden Cliquen
(im Frankreich Napoleons III.) trachten auch Zolas Rougon-Macquart
danach, zügellos ihre Gelüste zu befriedigen, ob als
Minister oder Grundstücksspekulant, als Börsenmakler
oder Großkaufmann, als Maler oder Priester, als Zuhälter
oder Dirne. Ihre Lebenswege führen in die verschiedensten
Berufsgruppen oder Gesellschaftsschichten, deren sozialtypische
Verhaltensweisen ihre individuellen Schicksale verkörpern
sollen."
z.B.: Das Geld (Welt der Finanzspekulation), Der Bauch von Paris (die Markthallen), Die Sünde des Abbé Mouret (kirchliches Milieu), Seine Exzellenz Eugène Rougon (Politiker), Die Schnapsbude (Proletarier von Paris), Die Erde (Bauern), Die Bestie im Menschen (Eisenbahner), Die Niederlage (Krieg), Germinal (Minenarbeiter in Nordfrankreich), Nana (Prostituierte) ...
Szenen: Fisch- und Käseberge
in den Markthallen, die ererbte Mordlust eines Eisenbahners, das
delirium tremens eines Arbeiters, der langsame körperliche
und geistige Verfall einer Proletarierin, der Bittgang einer Arbeiterin
mit ihren hungernden Kindern um Brot, das rücksichtslose
Ausbeutungssystem der modernen Kaufhäuser, das Schlachtfeld
von Sedan, der Kampf der Grubenarbeiter von Montsou, ...
literarische Technik:
eine immer genauere, auf wissenschaftlicher Beobachtung basierende
Beschreibung der Außenwelt; der Sekundenstil, d.h.
die Wiedergabe der Vorgänge in ihrem Ablauf gewissermaßen
sekundenweise, bringt Erzählzeit und erzählte
Zeit sehr oft zur Deckung. Die Sinneseindrücke (optisch,
akustisch ...) einer Figur werden gewissermaßen protokolliert.
(Impressionismus)
Zwischen 1880 und 1900 bricht diese Gewißheit
der Objektivität zusammen: in der Naturwissenschaft wird
erkannt, daß der Beobachter nicht außerhalb des beobachteten
Raumes steht, sondern seine Rolle als Teil dieses Raumes miteinbeziehen
muß:
"Newton untersuchte die Bewegung zweier Körper,
M und N, die in einer relativen Bewegung zueinander standen, als
ob er auf einem absolut fixierten Körper X stände. Einstein
untersuchte die Bewegungen der Körper M und N, als stünde
er auf einem von ihnen. Zudem behauptete er nicht, die Ereignisse
'da drüben', auf Körper N zu untersuchen; stattdessen
untersuchte er die Erschütterungen von Ereignissen, die von
Körper N ausgingen, so wie sie seine Instrumente affizierten,
die ebenfalls auf Körper M stationiert waren. ... Sobald
der Physiker Phänomene am Beobachter zu untersuchen begann
und auch die Bedeutung der Störung erfaßte, die sein
Apparat (= der Akt der Beobachtung) bei quantenmechanischen Experimenten
produzierte, wurde die Bestimmung des Orts der Trennung zwischen
Objekt und Beobachter in methodologischer Hinsicht zu einer Frage
von überragender Bedeutung."
---> in der modernen Naturwissenschaft ist diese Frage zu einer Grundlage der modernen Theorien geworden (Relativitätstheorie, Quantentheorie, Heisenbergsche Unschärferelation ...).
---> die Unsicherheit über die Möglichkeit der objektiver Erkenntnis (wie noch im Realismus) löst sich im literarischen Bereich durch die neue Technik der "Figurenperspektive", in der ein Ausschnitt der Welt durch die Augen einer literar. Figur gesehen werden und der Anspruch auf Universalität fallengelassen wird.
---> die literarische Technik des Impressionismus baut auf den modernsten psychologischen Theorien auf (Psychoanalyse), läßt sich deshalb in Texten von den Assoziationen der Protagonisten leiten, verliert die Sicherheit über ein festes und stabiles Ich, sondern löst dieses auf in ein unbestimmtes Bündel von Eindrücken, Erinnerungen, Stimmungen, ...
---> gleichzeitig ist der Impressionismus ferne
den moralischen Imperativen bzw. Optimismen des Naturalismus,
er ist Zeichen einer sich immer mehr verfeinernden, dabei aber
dekadenten Kultur einer Spätzeit (nicht umsonst ist er im
Wien der Jahrhundertwende zu seiner höchsten Blüte gekommen.)
allwissender Erzähler; die Figuren stehen in der 3. Person (ER/SIE-Perspektive) | allwissender Erzähler; die Figuren stehen in der 3. Person (ER/SIE-Perspektive) | Figuren in der 1. oder 3. Person, aber immer als Medium der Erzählung! |
"Wer läutet die Glocken? Die Glöckner nicht. Die sind auf die Straße gelaufen wie alles Volk, da es so ungeheuerlich läutet. Überzeugt euch: die Glockenstuben sind leer. Schlaff hängen die Seile, und dennoch wogen die Glocken, dröhnen die Klöppel. Wird man sagen, daß niemand sie läutet? - Nein, nur ein ungrammatischer Kopf ohne Logik wäre der Aussage fähig. 'Es läuten die Glocken', das meint; sie werden geläutet, und seien die Stuben auch noch so leer. - Wer also läutet die Glocken Roms? - Der Geist der Erzählung. - Kann denn der überall sein..., zum Beispiel zugleich auf dem Turme von Sankt Georg in Velabro und droben in Santa Sabina? ... An hundert weihlichen Orten auf einmal? - Allerdings, das vermag er. Er ist luftig, körperlos, allgegenwärtig, nicht unterworfen dem Unterschiede von Hier und Dort. Er ist es, der spricht: 'Alle Glocken läuten', und folglich ist er's, der sie läutet".
(Aus: Thomas Mann, "Der Erwählte").
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1a)
Sie hatte einen Mann und ein Kind. Der Mann schlug
sie, deshalb hatte sie ihn verlassen; das war in Sanibal südlich
von Fresno, und sie fuhr nach LA, um eine Weile bei ihrer Schwester
zu wohnen. Sie ließ ihren kleinen Sohn bei ihrer Familie
zurück; es waren Traubenpflücker, sie lebten in einer
Hütte in den Weinbergen.
1b)
Vor seinen Augen schwimmt es durcheinander, gelbe
Punkte, Glühwürmchen gleich, unzählig. Er schrickt
zurück - er steht. Aus dem Tanz der Glühwürmchen
tritt es hervor, blaß, schlaff, blutrünstig. Eine Stirn,
braun und blaugeschlagen, blaue Lippen, über die schwarzes
Blut tröpfelt. Er ist es.
1c)
Es war ersichtlich, daß sie sich diesen absichtlich
ein wenig ins Komische gezogenen Übungen mit ganz besonderer
Liebe hingab, und wenn sie dann so dastand und langsam die Arme
hebend, die Handflächen hoch über dem Kopf zusammenlegte,
so sah wohl auch die Mama von ihrer Handarbeit auf, aber immer
nur flüchtig und verstohlen, weil sie nicht zeigen wollte,
wie entzückend sie ihr eigenes Kind finde, zu welcher Regung
mütterlichen Stolzes sie voll berechtigt war.
1d)
Ich habe mir dies reinliche Heft bereitet, um meine
'Geschichte' darin zu erzählen; warum eigentlich? Vielleicht,
um überhaupt etwas zu tun zu haben?
1e)
Ich bin nicht Stiller! - Tag für Tag, seit meiner
Einlieferung in dieses Gefängnis, das noch zu beschreiben
sein wird, sage ich es, schwöre ich es und fordere Whisky,
ansonst ich jede Aussage verweigere.
1) Im fünften Stock stieg er aus, ging den Korridor entlang und betrat Zimmer 507. Es roch nach neuen Kalbslederkoffern und nach Nagellack-Entferner.
Er blickte auf die junge Frau, die schlafend auf dem einen der beiden Betten lag. Dann trat er an einen Koffer heran, öffnete ihn und zog unter einem Stoß kurzer Hosen und Unterhemden seine ORTGIES Kaliber 7,65 hervor. Er holte die Kammer heraus, sah sie an und schob sie wieder hinein. Er spannte den Hahn. Dann machte er die paar Schritte zum unbenutzten Bett hinüber und setzte sich; er blickte auf die junge Frau, zielte
2) An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten
1) Er wirft sich in die Brust, präsentiert vor der Holztür den Strauß, die Kette wird vorgelegt, sein Herz klopft, sitzt mein Schlips, ihre Stimme fragt: "Wer ist da?" Er kichert: "Der Briefträger." Kleine schwarze Türspalte, ihre Augen, er bückt sich zärtlich herunter, schmunzelt, wedelt mit dem Bukett. Krach. Die Türe zu, zugeschlagen. Rrrrrr, der Riegel wird vorgeschoben. Donnerwetter. Die Tür ist zu. Son Biest. Da stehst du. Die ist wohl verrückt. Ob die mich erkannt hat.
2) Der Arzt verließ verärgert den Operationssaal. Um was sollte er sich nicht alles kümmern; keine Frage, er hatte ein Recht, sich diese Dinge vom Hals zu halten. Er hielt den Geländerpfosten fest.
3) Was guckt mich denn der Kerl dort immer an? Mir scheint, der merkt, daß ich mich langweil' und nicht herg'hör ... Ich möcht' Ihnen raten, ein etwas weniger freches Gesicht zu machen, sonst stell' ich Sie mir nachher im Foyer! - Schaut schon weg! ... Daß sie alle vor meinem Blick so eine Angst hab'n ... "Du hast die schönsten Augen, die mir je vorgekommen sind!" hat neulich die Steffi gesagt ...
4) "Mein Justin, der Schlingel", sagte
er, "kommt auf dumme Gedanken, und ich glaube - der Teufel
soll mich holen!, er balzt um Ihr Dienstmädchen herum!"
Aber einen noch schwerer wiegenden Fehler hielt er ihm vor: er
spitze dauernd die Ohren auf alles, was gesprochen werde.
1) Der AUTOR muß nicht identisch sein mit dem ERZÄHLER, der uns im Text gegenübertritt!
2) Der AUTOR kann jede beliebige Figur zum ERZÄHLER machen; sie gehört ihm schließlich!
3) Ein Wechsel der ERZÄHLPERSPEKTIVE erhöht die Spannung und läßt den Leser nicht zur Ruhe kommen.
1) Innenperspektive (auch: "personale" Erzählsituation): Der Erzähler befindet sich innerhalb des epischen Geschehens; er "erlebt" unmittelbar aus der Sicht einer Figur. (innerer Monolog, erlebte Rede, Perspektivismus ...) - vgl. Hauptmann, Schnitzler, Döblin
2) Außenperspektive (auch: "auktoriale" Erzählsituation): Der "allwissende" Erzähler steht außerhalb des epischen Geschehens; er "betrachtet und berichtet" distanziert (vgl. Fontane)
3) Sonderfall ICH-Erzähler: a) Der ICH-Erzähler erinnert sich (zeitlich distanziert, auktorial).
(Vgl. TEXT 1d = Th.Mann, "Der Bajazzo").
b) Der ICH-Erzähler erlebt (unmittelbar in die Ereignisse verwoben, personal).
(Vgl. TEXT 1e = Max Frisch, "Stiller").
b) Und wir begannen, unsere Lebensgeschichten zu erzählen. Ihre Geschichte war die: Sie hatte einen Mann und ein Kind. Der Mann schlug sie, deshalb hatte sie ihn verlassen; das war in Sanibal südlich von Fresno, und sie fuhr nach LA, um eine Weile bei ihrer Schwester zu wohnen. Sie ließ ihren kleinen Sohn bei ihrer Familie zurück; es waren Traubenpflücker, sie lebten in einer Hütte in den Weinbergen.
a) Sie hatte nichts zu tun, als vor sich hinzubrüten und verrückt zu werden.
c) Ich hatte Lust, sie an Ort und Stelle in die Arme
zu nehmen. Wir erzählten und erzählten.
1. Eindruck: ER-Erzähler, nüchtern berichtend (überwiegend knappe Hauptsätze).
2. (= a ) : ER-Erzähler, kommentierend-reflektierend-wertend ("vor sich hinbrüten", "verrückt werden"). Könnte aber auch abschließende Einschätzung durch Frau selber sein! Nicht eindeutig zu entscheiden.
3. (= b ) : ICH-Erzähler (Woran erkennt man die Sympathie, die er der Frau gegenüberbringt?)
4. (= c ) : Sehr hohes (und wohl gegenseitiges) Maß
an Sympathie. Wirkung beim Leser: Da der Erzähler sympathisch
dargestellt wird (- bei ICH-Erzählungen meist der Fall -),
wird die Leser-Sympathie auf die Frau übertragen.
Schülervorschläge: WO und WANN findet das Gespräch statt, WIE kam es dazu (Vorgeschichte), WIE geht es weiter?
(Aus: Jack Kerouac, "Unterwegs", rororo 1035, S.76).
Schüler sollen selber nachlesen (Ende 40er-Jahre, Kalifornien, im Bus, gehen miteinander ins Bett).
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1) Der AUTOR muß nicht identisch sein mit dem ERZÄHLER, der uns im Text gegenübertritt!
2) Der AUTOR kann jede beliebige Figur zum ERZÄHLER machen; sie gehört ihm schließlich!
3) Ein Wechsel der ERZÄHLPERSPEKTIVE erhöht
die Spannung und läßt den Leser nicht zur Ruhe kommen.
1) Innenperspektive (auch: "personale" Erzählsituation): Der Erzähler befindet sich innerhalb des epischen Geschehens; er "erlebt" unmittelbar aus der Sicht einer Figur.
(Vgl. TEXT 1b = G. Hauptmann, "Bahnwärter Thiel").
2) Außenperspektive (auch: "auktoriale" Erzählsituation): Der "allwissende" Erzähler steht außerhalb des epischen Geschehens; er "betrachtet und berichtet" distanziert.
(Vgl. TEXT 1c = Th. Fontane, "Effi Briest").
a) Der ICH-Erzähler erinnert sich (zeitlich distanziert, auktorial).
(Vgl. TEXT 1d = Th.Mann, "Der Bajazzo").
b) Der ICH-Erzähler erlebt (unmittelbar in die Ereignisse verwoben, personal).
(Vgl. TEXT 1e = Max Frisch, "Stiller").
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1) "Im fünften Stock stieg er aus, ging den Korridor entlang und betrat Zimmer 507. Es roch nach neuen Kalbslederkoffern und nach Nagellack-Entferner.
Er blickte auf die junge Frau, die schlafend auf
dem einen der beiden Betten lag. Dann trat er an einen Koffer
heran, öffnete ihn und zog unter einem Stoß kurzer
Hosen und Unterhemden seine ORTGIES Kaliber 7,65 hervor. Er holte
die Kammer heraus, sah sie an und schob sie wieder hinein. Er
spannte den Hahn. Dann machte er die paar Schritte zum unbenutzten
Bett hinüber und setzte sich; er blickte auf die junge Frau,
zielte und schoß sich eine Kugel durch die rechte Schläfe.
Klimax = rasche Steigerung zu einem oft überraschenden
Ausgang (Salinger, Ende von "Ein herrlicher Tag für
Bananen-Fisch", in "Neun Erzählungen", rororo
1069).
2) "An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte
des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens
Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten
zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.
Paradoxon = scheinbar unlogische Behauptung. (Kleist,
Anfang von "Michael Kohlhaas")
Viele andere stilistische Überraschungen möglich.
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TEXT 1: Aus A.Döblin, "Berlin Alexanderplatz"
- Normalschrift = Erzählerbericht.
- Unterstrichen = Bewußtseinsstrom.
- Fettschrift = Direkte Rede.
TEXT 2: Aus A.Döblin, "Berlin Alexanderplatz"
- Normalschrift = Erzählerbericht.
- Fett+Unterstr.= Erlebte Rede.
TEXT 3: Aus A.Schnitzler, "Leutnant Gustl"
- Durchgehend: Innerer Monolog.
TEXT 4: Aus Gustave Flaubert, "Madame Bovary"
- Normalschrift = Erzählerbericht.
- Fettschrift = Direkte Rede.
- Unterstrichen = Indirekte Rede.
Bei jedem Text über die unterschiedliche Wirkung sprechen:
Nähe zur Figur, zur Handlung, warum die Wechsel
...