Literaturgeschichte - Jahrhundertwende  


Um 1900: Vergleich DR - ÖU F.Kafka: In der Strafkolonie
A.Schnitzler: Leutnant Gustl F.Kafka: Das Urteil
A.Schnitzler: Fräulein Else F.Kafka: Die Verwandlung
S.Freud: Sexualmoral Die Brüder Mann
Th.W.Adorno: Autoritärer Charakter H.Mann: Der Untertan
F.Kafka: Biographisches H.Mann: Professor Unrat
Kafkas Welt Th.Mann: Tristan
       








Das Deutsche Reich und die Habsburgermonarchie um 1900

Übersicht

DEUTSCHLAND 1870 1918 ÖSTERREICH

Aufbruchsstimmung

1871 Reichsgründung: rasende Industrialisie-rung, hektische Verstädterung, rasch anwachsendes/verelendetes Proletariat; riesige Firmen (Monopole), technolog. Fortschritt.

Untergangsstimmung

1866 Ausschluß aus dem Deutschen Bund

noch stark feudal-agrarisch, Industrie mit starkem deutschen Kapitalanteil.

Konkurrenz zu England und Frankreich (Kolonien), aggressive Außen- und Rüstungs-politik, Militarisierung des Lebens, Prestige-denken der Armee. Nationalitätenprobleme in der Vielvölker-Monarchie: ein Staatswesen ohne Zukunft, Politik des "Fortwurstelns", Leben für den äußeren Schein.
Herrschende Klasse ist der ADEL: domi-nierend in Armee, Verwaltung, Diplomatie; wird vom Großbürgertum imitiert. Herrschende Klasse: ADEL und NOBEL-BOURGEOISIE.
Kulturelle Zentren: Berlin, München. Nur zwei kulturelle Zentren: Wien und Prag.
Gesellschaft: aggressive Ideologie nach außen lenkt von inneren Widersprüchen ab; in der Schule Erziehung zum Untertan eines Obrig-keitsstaates, klassenabhängiger Zugang zu Gymnasium und Universität; Zensur von Presse, Theater, Literatur. Ab 1888 WIL-HELM II. (deutscher Militarismus/ rassischer Antisemitismus/Imperialismus) Gesellschaft : in Wien um 1900 stark parteipolitisches Ambiente. Liberale abgelöst von Deutschnationalen und Christlich-Sozialen (Nationalismus, Antisemitismus), Sozialdemo-kraten (einzig internationalistisch)

Wien 9% Juden: wachsender Antisemitismus im Kleinbürgertum, Assimilationsprobleme.

Kulturelle Metropole: liberal, großbürger-lich, jüdische Intelligenz. Extrem verfeinerte, dekadente Sensibilität des Bürgertums, ausge- prägte Theater- und Musik-Tradition. "Wien - die fröhliche Apokalypse" (H.Broch).

LITERATUR:

REALISMUS (1860-1890)

- poetisches Verfahren: Kunst = poetisierte Natur. - Themen sind bes. die bürgerliche Alltags-welt, dabei "sanfte Kritik" am Bürgertum. - Methode: Harmonisierung der Widersprü-che durch Humor, sanfte Ironie, epische Breite, Sprachkritik.

- Lit. Einflüsse: französischer Realismus (Balzac, Stendhal).

- Kritik am Realismus: Aussparung der gesamtgesellschaftlichen Realität, Harmo-nisierung.

NATURALISMUS (¸1885-1895/1910)

- Dominanz der modernen Naturwissenschaft in der Literatur: Positivismus, Evolutions- und Vererbungslehre, Milieutheorie. - Themen: Niedriges, Häßliches, Egalisierung der literarischen Gegenstände, konsequent mimetisch, empirisch abgesichert.

- Methoden: Sekundenstil, unmittelbarer Einstieg, schichtspezifische Sprache.

- Lit. Einflüsse: frz.Naturalismus (Zola, Flau-bert), Ibsen, Strindberg, Tolstoi, Dostojewski.

- Kritik am Naturalismus: verliert sich in Details, keine ausgearbeitete Gesellschafts-theorie, Beschränkung aufs Häßliche.

LITERATUR

IMPRESSIONISMUS (1890-1910)

subtile Wahrnehmungskultur, vertreten von materiell meist sorglosen Autoren; literarischer Treffpunkt ist das Kaffeehaus.

Themen: Beschränkung auf spätbürgerliche Welt und umfassende Problematisierung von Kommunikationslosigkeit, Erotik und Tod.

Mensch = Rolle = Lüge und Verstellung.

Methoden: naturalistische Mimetik/innerer Monolog (Schnitzler), Betonung der Nuance, das Detail hat eigenen Wert => Steigerung bis zur Ornamentik, Verspieltheit; bes. beim jungen Hofmannsthal "unpolitischer"

Ästhetizismus.

Einflüsse vorwiegend aus Malerei (Frankreich) und Philosophie: => Ernst MACHs "Empiriokritizismus": Das ICH = ein relativ instabiler Komplex von Erinnerungen, Stim-mungen, Eindrücken, Gefühlen; nie fertig, immer im Werden.

- Kritik am Impressionismus: bekommt durch seine Sicht auf's Bürgertum und das Detail das gesellschaftliche Ganze nicht in den Blick.


Arthur Schnitzler (1862 - 1931): Leutnant Gustl

Übersicht

Arbeitsfragen

1) Charakterliche Eigenschaften des Leutnants

ungehobeltes Benehmen, dumm-arrogant-aggressiv 84, körperliche Unterlegenheit kaum wichtig, Standesdünkel und unreflektierter Ehrbegriff. Weitere Eigenschaften: Kulturbanause, antiintellektuell, antisemitisch 91, denkt in Stereotypen (Heiratspläne 83, hohe vs niedere Frauen 96)

2) Das Widersprüchliche des Leutnants

"Und wenn ihn heut'nacht der Schlag trifft" vs. Ende.

"Unglaublich, weswegen sich die Leut totschießen!"

"Wenn die Leut wüßten, wie egal mir die ganze Geschichte ist ... "Einen Krieg hätt ich noch gern mitgemacht" (Den Rest kennt er schon!?)

3) Gesellschaftliche Situation und Position eines Offiziers

Mehr SCHEIN als SEIN. Finanzielle Probleme durch standesgemäße Unternehmungen wie Glücksspiel, Ausritte, Frauen ... Offensichtlich viel FREIZEIT, kann sich Nächte um die Ohren schlagen 101)

4) Formale Kennzeichen und Besonderheiten des Textes

Innerer Monolog: "freier Fluß der Gedanken" , Denunziation der Titelfigur durch ihre phrasenhafte Denkweise und Sprache (Abschiedsbriefe 109). Weitgehende Übereinstimmung von Erzählzeit (1h) und erzählter Zeit (10h). Dialektal gefärbte Sprache.

5) Abrundung:

- k.u.k.-Monarchie um die Jahrhundertwende

- Arthur Schnitzler: Arzt und Psychologe, freier Schriftsteller, nach "Gustl" Verlust des Offizierspatents.

- Ziel des Autors: Kritik an Standesdünkel/Zeitvertreib der Armee

- Neue Darstellungsform (in Frankreich bei Dujardin)

- Thema: psychische Situation eines beleidigten Offiziers, der laut Ehrenkodex Selbstmord begehen muß

Welche Vorstellung von der menschlichen Psyche hat Schnitzler?

(Das ICH ist keine Einheit, sondern ein Konglomerat von z.T. widersprüchlichen Empfindungen, stark assoziativ vermischt mit Erinnerungen. Vgl. auch psychoanalytisches Verfahren.


Arthur Schnitzler (1862 - 1931): Fräulein Else (1924)

Übersicht

Text: Erzählung

ELSE: 19 Jahre, schön und gescheit, leidenschaftlich, Tochter eines jüdischen Rechtsanwalts, mit starker Bindung an den Vater, narzißtische und exhibitionistische Neigungen, von der Umwelt als hochmütig und arrogant erlebt, obwohl wehmütig, melancholisch und unsicher.

>>> sexuelle Phantasien, widersprüchliche Vorstellungen über die Beziehungen zwischen den Geschlechtern: zwischen Hingabe, Sich-Herschenken und dem Dasein als Luder, aber Zurückschrecken vor der Prostitution; die Ehe ist in Elses Vorstellung ein Geschäft (Verkauf an einen Mann, vor dem man sich ekelt, neben dem man bei Liebhabern Erfüllung sucht)


las|ziv [lat.]: (bes. von einer weiblichen Person) bewußt schwülerotisch (in Bewegung od. Pose), mit einer an Anstößigkeit grenzenden Sinnlichkeit.



Narzißmus



der; -: 1. das Verliebtsein in sich selbst; [krankhafte] Selbstliebe, Ichbezogenheit; vgl. Autoerotik. 2. vorübergehende Zurücknahme der Libido von äußeren Objekten auf sich selbst, z.B. nach enttäuschter Liebe (sog. sekundärer -).
fri|vol [... wol; lat.-fr.]: 1. a) leichtfertig, bedenkenlos; b) das sittliche Empfinden, die geltenden Moralbegriffe verletzend; schamlos, frech. 2. (veraltet) eitel, nichtig.



>>>Traummotive: Spannung zwischen Wunsch- und Angstvorstellungen, Assoziationen aus Tagesresten (Monte Cimino, Geld, Rubensgemälde, Haschisch, rotes Monokel, Mama küßt Dorsday die Hand, Matador (= der Spieler mit dem Tod), Schlangenbiß (= Kombination aus tödlichem und sexuellem Akt), Todesvision (Zurücksinken in die Kindheit)

>>> gesellschaftliche Dimension:

- Milieu des Wiener Großbürgertum, in dem Schein und Sein auseinanderklaffen; obwohl alle von der brüchigen Fassade wissen (die Bekannten der Familie des bekannten Rechtsanwalts), wird der äußere Schein aufrechterhalten. Die Wiener bürgerliche Gesellschaft um die Jahrhundertwende war sich des baldigen Zerfalls der Gesellschaftsordnung bewußt >>> Faszination durch Tod und Untergang bei gleichzeitig höchstentwickelter Sensibilität für die gesellschaftlichen Prozesse

Vater: leichtsinnig-genialer Spieler, mit künstlerischen Interessen, in enger Verbindung mit seiner Tochter

Mutter: einfältig, eine "Künstlerin" (Neujahrssouper für 14 Personen)

Bruder: oberflächlich und gedankenlos

- Dorsday ist ein Kunsthändler, ein infamer Voyeur und Erpresser, der sogar seine Erpressung hinter edlen Rechtfertigungen zu verbergen sucht.

- Paul, die Tante, Frau Cissy ...: Angst vor Skandal, Schein und Sein, Luxus

Hauptthemen: Eros (=Liebe, Sexualität) + Thanatos (= Tod)

Erzählhaltung:

- konsequent durchgehaltene Figurenperspektive: innerer Monolog, die psychische Verfassung der Protagonistin wird von äußeren Ereignissen beeinflußt, aber vor allem in ihren Assoziationen vermittelt: diese speisen sich aus äußerlichen vermittelten und aus innerpsychischen Elementen (Erinnerungen, Wünsche, Sehnsüchte ...). Diese Erzählhaltung sowie die Wichtigkeit von Träumen rückt Schnitzlers Texte in eine enge Beziehung zur Psychoanalyse Siegmund Freuds.

- Zusammenfall von Erzählzeit (= ca. 2,5 h für 120 Seiten) und erzählter Zeit (ein Abend in einem Luxushotel in den Dolomiten (von ca. 16h bis 21h): eine Form des Realismus!


Sigmund Freud: "Die "kulturelle" Sexualmoral und die moderne Nervosität" (1908)

Übersicht

"[...] Unsere Kultur ist ganz allgemein auf der Unterdrückung der Triebe aufgebaut. Jeder einzelne hat ein Stück seines Besitzes, seiner Machtvollkommenheit, der aggressiven und vindikativen Neigungen seiner Persönlichkeit abgetreten; aus diesen Beiträgen ist der gemeinsame Kulturbesitz an materiellen und ideellen Gütern entstanden. [...] Der Verzicht ist ein im Laufe der Kulturentwicklung progressiver gewesen; die einzelnen Fortschritte derselben wurden von der Religion sanktioniert; das Stück Triebbefriedigung, auf das man verzichtet hatte, wurde der Gottheit zum Opfer gebracht; das so erworbene Gemeingut für "heilig" erklärt. Wer kraft seiner unbeugsamen Konstitution diese Triebunterdrückung nicht mitmachen kann, steht der Gesellschaft als "Verbrecher" [...] gegenüber [...](oder als "Held").

(Der Sexualtrieb) [...] stellt der Kulturarbeit außerordentlich große Kraftmengen zur Verfügung, und dies zwar infolge der bei ihm besonders ausgeprägten Eigentümlichkeit, sein Ziel verschieben zu können, ohne wesentlich an Intensität abzunehmen. Man nennt diese Fähigkeit, das ursprünglich sexuelle Ziel gegen ein anderes, nicht mehr sexuelles, aber psychisch mit ihm verwandtes, zu vertauschen, die Fähigkeit zur Sublimierung. [...] Ins Unbegrenzte fortzusetzen ist dieser Verschiebungsprozeß aber sicherlich nicht [...] Ein gewisses Maß direkter sexueller Befriedigung scheint für die allermeisten Organisationen unerläßlich, und die Versagung dieses individuell variablen Maßes straft sich durch Erscheinungen, die wir infolge ihrer Funktionsschädlichkeit und ihres subjektiven Unlustcharakters zum Kranksein rechnen müssen.

(Der Sexualtrieb wird in 3 Stufen "kultiviert":) [...] Eine erste, auf welcher die Betätigung des Sexualtriebes auch über die Ziele der Fortpflanzung hinaus frei ist; eine zweite, auf welcher alles am Sexualtrieb unterdrückt ist bis auf das, was der Fortpflanzung dient, und eine dritte, auf welcher nur die legitime Fortpflanzung als Sexualziel zugelassen ist. Dieser dritten Stufe entspricht unsere gegenwärtige "kulturelle" Sexualmoral. [...]."

ANALYSE:





Theodor W. Adorno: Studien zum autoritären Charakter (New York, 1949)

Übersicht

Das autoritäre Syndrom

Dieses Syndrom folgt dem klassischen psychoanalytischen Modell, das den Ödipuskomplex auf sadomasochistische Weise löst und das Erich Fromm den "sadomasochistischen Charakter" genannt hat. Nach dieser Theorie ... geht äußere gesellschaftliche Repression mit innerer Verdrängung von Triebregungen zusammen. Um die "Internalisierung" des gesellschaftlichen Zwanges zu erreichen, die dem Individuum stets mehr abverlangt als sie ihm gibt, nimmt dessen Haltung gegenüber der Autorität und ihrer psychologischen Instanz, dem Über-Ich, einen irrationalen Zug an. Das Individuum kann die eigene soziale Anpassung nur vollbringen, wenn es an Gehorsam und Unterordnung Gefallen findet; die sadomasochistische Triebstruktur ist daher beides: Bedingung und Resultat gesellschaftlicher Anpassung.

In unserer Gesellschaftsform finden sadistische sogut wie masochistische Neigungen Befriedigung. Bei der spezifischen Lösung des Ödipuskomplexes ... werden solche Befriedigungen in Charakterzüge umgesetzt. Die Liebe zur Mutter ... fällt unter ein strenges Tabu; der resultierende Haß gegen den Vater wird durch Reaktionsbildung in Liebe umgewandelt. Die schwierige Aufgabe des Individuums, in seiner frühen Entwicklung Haß in Liebe umzuwandeln, gelingt niemals vollständig. In der Psychodynamik des "autoritären Charakters" wird die frühere Aggressivität zum Teil absorbiert und schlägt in Masochismus um, zum Teil bleibt sie als Sadismus zurück, der sich ein Ventil sucht in denjenigen, mit denen sich das Individuum nicht identifiziert: in der Fremdgruppe also. Oft wird der Jude zum Ersatz für den verhaßten Vater und nimmt in der Phantasie eben die Eigenschaften an, die zur Auflehnung gegen eben diesen Vater herausforderten: Nüchternheit, Herrschsucht, Kälte, ja sogar die des sexuellen Rivalen. Die Ambivalenz ist umfassend; sie wird vor allem evident in der Gleichzeitigkeit von blindem Glauben an die Autorität und der Bereitschaft, anzugreifen, was schwach erscheint und gesellschaftlich als "Opfer" akzeptabel ist.

Stereotypie

Sie ist eine Form der Beschränktheit besonders in psychologischen und sozialen Fragen. Man darf unterstellen, daß Menschen in der modernen Gesellschaft ... deshalb zu primitiven, vereinfachenden Erklärungen von Geschehnissen greifen, weil so viele der zu einer adäquaten Interpretation notwendigen Gedanken und Beobachtungen nicht zugelassen werden, da sie affektiv besetzt sind und Angst erzeugen könnten.

Stereotypie ist bei diesem Syndrom nicht nur Mittel der sozialen Identifikation, sie hat auch eine echt "ökonomische Funktion" in der eigenen Psyche des Individuums: ... sie wird selbst stark libidinös besetzt.

Grausamkeit/Mitleidlosigkeit

Ein weiteres ... Charakteristikum des autoritären Syndroms ist das psychologische Äquivalent zu der Denkungsart "Kein Mitleid mit den Armen". Der Autoritäre, der sich mit der Macht identifiziert, lehnt zugleich alles ab, was "unten" ist. Selbst wo die sozialen Bedingungen als Grund für die Notlage einer Gruppe zugegeben werden, greift er zu einem Trick und fälscht die Situation zu einer Art wohlverdienter Strafe um ... Bei diesem Syndrom [absorbiert] die Trennung zwischen Eigen- und Fremdgruppe ungeheure Mengen seelischer Energie. Für Individuen dieses Typs ist die Identifikation mit der Familie und letztlich mit der gesamten Eigengruppe ein unentbehrlicher Mechanismus, um sich selbst autoritäre Disziplin aufzuerlegen und nicht der Versuchung zum "Ausbrechen" zu erliegen, die durch die bei ihnen bestehende Ambivalenz stets neue Nahrung erhält.

Theoretischer Hintergrund dieses Textes:

a) Eine Gesellschaft braucht eine große Anzahl von auf bestimmte Art geformten Mitgliedern, um sich einigermaßen stabil zu erhalten.

b) Die Beeinflussung der Menschen erfolgt bis in mikroskopische seelische Regungen hinein.

c) Diese Formung "produziert" Charakterzüge, die den Menschen als Mentalität wie mit einer zweiten Haut umgeben; diese kann nur durch genaue Analyse entdeckt werden.

d) Zur Erklärung menschlichen Verhaltens müssen sowohl soziologische als auch psychologische Methoden angewandt werden.