
Die Familie des Tobias Bösch und ihr Anwesen, wenige Kilometer außerhalb der eigentlichen "Colónia Austria" gelegen. Tobias und Anna Bösch aus Lustenau waren schon 1913 in die USA ausgewandert, von dort aber zur Zeit des Kriegsausbruchs 1914 zurückgekehrt. 1921 schlossen sie sich der ersten Gruppe nach Itararé an. Ein Sohn, Romedius Bösch, verlor an der Zuckerrohrpresse eine Hand und wurde dann zum
ersten Lehrer in der Vorarlberger Kolonie. Später fand er in der Stadt Itararé Arbeit und heiratete am 15. 9. 1935
Erna Paoli, die mit ihren Eltern aus Dornbirn eingewandert war.
Eine Tochter, Sofie, heiratete am 19. 11. 1927 den aus Dornbirn eingewanderten Albert Blum (Nachlaß Burtscher, Mappe Südamerika). Die anderen Kinder leben an verschiedenen Orten Südbrasiliens. Bei der Familie Bösch arbeitete ab 1929 einige Jahre Albert Fitz aus Lustenau.